Grüner Star / Glau­kom

Heimtückisch, da oft zu spät erkannt – aber meist gut behandelbar

Als «Glaukom» oder «Grüner Star» bezeichnet man eine Gruppe von Augenerkrankungen, die in ihrer Konsequenz zu einer charakteristischen, irreversiblen Sehnervenschädigung durch einen Verlust an Sehnervenfasern führen. Da der Sehnerv die Bilder des Auges an das Gehirn weiterleitet, führt jede Beschädigung des Sehnervs zu einer Schädigung des Sehvermögens. Das Glaukom ist weltweit eine der häufigsten Ursachen für eine Erblindung. Viele Glaukome zeigen unbehandelt einen erhöhten Augeninnendruck. Es gibt aber auch Glaukome, bei denen sich der Augeninnendruck statistisch nicht erhöht zeigt und trotzdem diese Form der Sehnervschädigung entsteht.

Diagnose

Zu den grundlegenden und wichtigen Untersuchungsmethoden gehören:

  • Messung des Augeninnendrucks (auch als Tagesdruckprofil)
  • Messung der Hornhautdicke
  • Klinische Untersuchung des vorderen und hinteren Augenabschnitts und des Kammerwinkels (Gonioskopie)
  • Gesichtsfelduntersuchung
  • Vermessung des Sehnervenkopfs (OCT, HRT)
  • Schlote

    Prof. Dr. med. Torsten Schlote

    Facharzt FMH für Augenheilkunde und Augenchirurgie Mitglied der Geschäftsleitung Spezialist für die Erkrankungen der vorderen Augenabschnitte, Glaukomspezialist